Jahrelang hat Waldemar Jasinski Gemeinschaften geführt, bevor er Software für sie schrieb: eine deutsche Lerngruppe in Basel, später den Startup Hub Basel. Das Bild war immer dasselbe. Menschen wollten gemeinsam etwas aufbauen, und ihre Werkzeuge standen im Weg. Der Chat lief über WhatsApp, die Anmeldung über ein Formular, die Unterlagen in einem geteilten Ordner, die Termine in einer Umfrage, das Geld auf einem privaten Konto. Viele Werkzeuge, die nichts voneinander wussten. Und wenn der Organisator aufhörte, war alles weg. Nichts davon hatte je der Gruppe gehört.
2025 entschied er, das zu ändern. Die Kurse und Workshops des Entrepreneurship-Programms der Universität Basel gaben ihm den Anstoss, aus einer Beobachtung ein Unternehmen zu machen; der Austausch mit dem Innovation Office der Universität besteht bis heute. HUBRYOX entstand neben einer Vollzeitstelle — früh am Morgen, spät am Abend, an Wochenenden. Sabina Jasinski kam später als Mitgründerin dazu, übernahm die Finanzen und baute in Basel eine deutsche Übungsgruppe auf, die schnell wuchs: genau die Art von Gemeinschaft, für die HUBRYOX gemacht ist.
Mitte 2026 ging HUBRYOX produktiv. Seitdem führen echte Gruppen ihre Termine, Dateien und Gespräche an einem Ort, und die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer wächst Monat für Monat — ohne bezahltes Marketing, einfach weil Menschen andere mitbringen.
Darauf sind wir stolz: Gemeinschaften haben endlich etwas, das ihnen gehört. Keine Werbung, kein Tracking, kein Algorithmus, der entscheidet, was sie voneinander sehen. In neun Sprachen, weil eine Gruppe selten nur eine spricht.
Wir sind am Anfang, aber die Richtung ist klar: ein ehrliches Netzwerk, das Vertrauen über Reichweite stellt.







